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Mohnsamenöl

Synonyme / Sprachen:
Mohnöl, Mohnsamenöl, Mohnkernöl, Poppy seed oil, Poppy frø olie, unikko, magoņu sēklu eļļa, aguonų aliejus, olej z nasion maku, Makovo seme olje, makový olej, масло насін.
 
Inhaltsstoffe (INCI):
PAPAVER SOMNIFERUM SEED OIL (CAS: 84650-40-8; EINECS: 283-510-8)
 
Beschreibung:
Der Mohn ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt, denn schon in der Jungsteinzeit (4600 bis 3800 v. Chr.) war er bekannt. Eine der ältesten schriftlichen Überlieferungen über Mohnanbau und dessen Nutzung als Medizin stammt aus Griechenland und wurde auf das 8. Jh. v. Chr. datiert. Die Hauptanbaugebiete liegen heute in Indien, Kleinasien, Südostasien, Vorderasien, Mitteleuropa, Osteuropa, Türkei, Iran und Balkanländer. Aber auch in Deutschland wird Mohn erfolgreich angebaut.

Mohnsamenöl ist ein reines Pflanzenöl, dass aus dem Samen der Mohnblume per Kaltpressung gewonnen wird. Danach wird das Mohnamenöl dekantiert und feinfiltriert. Kennzeichnend für dieses exquisite Oel sind sein mohnähnlicher Geschmack und sein hoher Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Mohnsamenöl enthält ca. 12% gesättigte, 12% einfach ungesättigte und ca. 76% mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Das Öl enthält nur wenig Omega-3-Fettsäuren, dafür aber ca. 70% Omega-6-Fettsäuren und ca. 29% Omega-9-Fettsäuren. Mohnöl enthält zudem die Vitamine E und B1, sowie ein Vielzahl anderer Stoffe wie z. B. Sterole, Kalzium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Zink und Mangan. Der Energiewert liegt bei ca. 3682 kJ, was in etwa 878 kcal entspricht. Im Vergleich zu den raffinierten Speiseölen ist Mohnöl etwas dickflüssiger und hat einen leicht nussigen, süßlichen Mohngeruch. Der Geschmack ist Erdnussartig, stark und voll, manchmal etwas kratzig im Abgang.
 
Anwendungen:
Die Anwendungsmöglichkeiten des Mohnsamenöl sind nahezu unbegrenzt.

Der interessante einzigartige Geschmack des Mohnsamenöl führt praktisch gezwungenermaßen zu dessen Einsatz als Gourmet Speiseöl. Der hohe Gehalt an ungesättigten Fettsäuren und deren Cholesterin senkende Wirkung tragen ebenso dazu bei. Mohnoel ist aufgrund seines relativ hohen Rauchpunktes (170° C) auch zum Backen und Braten geeignet. Die Hauptanwendung liegt dennoch in der kalten Küche, im würzen und verfeinern von Salaten, Kaltgerichten, Rohkost, Nachspeisen und Müsli. Insbesondere mit Mohnsamenöl verfeinerte Süßspeisen wie Mohnnudeln, Mohnkuchen und Mohntorten sind ein regelrechter Hochgenuss. Das Mohnöl wirkt zudem als Geschmacksträger und unterstreicht den Eigengeschmack der damit verfeinerten Speisen.

Das Mohnsamenöl zieht sehr schnell in die Haut ein, wirkt rückfettend und erhöht die Elastizität der Haut. Daher wird Mohnöl als Inhaltsstoff für Pflegeprodukte wie Antifaltencremes, Körperlotionen und Balsame gerne verwendet. Mohnöl eignet sich insbesondere für die Pflege trockener alternder Haut. Mohnsamenöl findet auch als Massageöl Anwendung.

Aufgrund seiner Trocknungsfähigkeit eignet sich Mohnsamenöl insbesondere als Standöl (Im Kohlensäurestrom auf 250° C bis 260° C erhitztes und 60 Stunden lang gekochtes Pflanzenöl), aber auch als Grundstoff zur Herstellung von Malerfarben. Da das Mohnsamenöl dem Leinöl ähnliche Eigenschaften aufweist und schnell einzieht, wird es auch zur Pflege und Versiegelung von Holz und Leder verwendet.
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